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72h Aktion 2009

Uns schickt der Himmel“


… das war das Motto der diesjährigen 72Stunden-Aktion, an der auch wir Wieblinger Pfadfinder teilnahmen. Zum dritten Mal in der Geschichte des BDKJ realisierten über 100.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ganz Deutschland – in 14 Diözesen bzw. 7 Bundesländern vom Bodensee bis Hamburg, von Aachen bis Dresden – soziale Projekte, die sich vollständig aus Spenden finanzieren.

Einen neuen Geräteschuppen für den Garten des Wieblinger Seniorenzentrums, neue längst überfällige Bodenspiele für den Pausenhof der Fröbel-Grundschule und für alle zum Abschluss ein Fest, das war die Aufgabe, mit der sich ca. 35 Wieblinger Pfadfinder zwischen 8 und 43 Jahren an der Eroffnungsveranstaltung am 7.5. um 17.07 Uhr an der Jesuitenkirche konfrontiert sahen, als wir zum ersten Mal erfuhren, was uns in den kommenden drei Tagen in Atem halten soll.

Brötchen und Getränke spendeten die Wieblinger Bäckereien und Getränkeläden schon zu Beginn der Aktion. Knurrende Mägen waren während der ganzen Aktion nicht zu hören, denn wir wurden ohne zu zögern reichlich mit vorwiegend privaten Essensspenden bedacht.


Nach einer Begehung der Örtlichkeiten ließen wir dann gleich am Donnerstag in einer ersten Planungsphase die Köpfe rauchen:

Was haben wir, was können wir, was wollen wir?

Was brauchen wir dazu und wo bekommen wir das her?


Bevor wir dann schlafen gingen war bereits die Einladung für das Fest geschrieben und kopiert.


Früh ging es am Freitag auf, Firmen und Privatpersonen zu finden, die uns freundlich unterstützen. Natürlich mussten wir dabei einige Rückschläge einstecken, stießen aber oft genug auf großzügige Spender: Geld, Pflanzen für den Schulhof, Erde, Kuchen für das Fest, Verpflegung für die fleißigen Helfer, Bierbänke… all das trugen wir langsam zusammen.


Wir rissen ab, bauten neu, zeichneten vor, pinselten, nahmen Maß, schätzten ab, ärgerten uns, lachten, schaufelten, strichen an, pflanzten, lackierten, schraubten, waren verunsichert, schöpften Hoffnung und packten alle mit an – ständig in der Hoffnung, das Wetter würde halten und uns keinen Strich durch die Rechnung machen.

Dabei wurden wir besucht: Von Eltern, Lehrern, Interessierten, Neugierigen, Foto-Teams, dem „Pizza-Mobil“ des Jugendbüros, Teilnehmern anderer Gruppen, Seniorenheim-Bewohnern sowie Grundschülern und auch Pfarrer Brandt hatte bei seinen täglichen Besuchen stets motivierende Worte parat.

Wie es anderen Gruppen im Sendegebiet des SWR erging, verfolgten wir rund um die Uhr über SWR 3.


Bereits am Samstag Abend waren alle Bretter vernagelt und lackiert, alle Pflanzen eingegraben und bunt-leuchtende Spielfelder luden in der Fröbelschule zum spielen ein, so dass wir uns am Sonntag ganz dem Abschluss-Fest widmen konnten.

Die gespendeten Kuchen, Waffeln, Kaffe und andere Getränke warteten auf alle, die an diesem sonnigen Tag den Weg in die Fröbelschule gefunden haben. Gespendete Blumen warteten standen ebenso für den Muttertag zum Mitnehmen bereit.

Nach einem kleinen „offiziellen Teil“, in dem die Projektpaten aus dem Seniorenzentrum und der Grundschule – Frau Blum und Frau Puderwinski – sich für unser Werk herzlich bedankten und wir eine Teilnahme-Urkunde überreicht bekamen, waren wir glücklich und zufrieden…

… aber noch nicht fertig: Das Zelt und die Bierbänke waren aber ebenso schnell abgebaut, wie das Gemeindehaus geputzt war, dass uns für 72 Stunden als „Einsatzzentrale“ diente.


Und was bleibt, außer dem neuen Gartenhaus und dem neuen Pausenhof, ist die Erinnerung an eine gelungene Aktion, eine tolle Zeit und der Gewissheit,

„die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben“ (Lord Baden-Powell, Gründer der Pfadfinderbewegung).


        

Bilder der Aktion

  

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