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Holzfällen

An einem Freitagabend so gegen 19.00 Uhr trafen die ersten Holzfäller in der Hütte bei Reichertshausen ein. Als wir dann festgestellt hatten, dass die Hütte kalt, nein, sau kalt war, haben wir dann erstmal Feuer gemacht! Nachdem dann nach und nach der Rest der Meute eintrudelte, und die Hütte wärmer war, haben wir dann Spaghetti mit Pesto gegessen. Danach war alles ganz einfach strukturiert! Diskutiert, blöd Gelabert, Bierchen getrunken und das bis 5.00 Uhr!!! Augen zu und Schnarch.

Samstagmorgen um 8.00 Uhr hat dann der Boden gebebt. Nein ein Erdbeben war es nicht, es war der Stepptanzjunge aus Tausend und Einer Nacht der die Halbtoten aus den Schlafsäcken tanzte, um sie an den Frühstückstisch zu locken. Schon während dem Frühstück konnten es einige nicht erwarten, und fuchtelten mit den noch nicht ratternden Sägen herum. So jetzt noch 25 Aspirin, dann ab in den Wald. Kaum dort angekommen erklang das Getöse der Maschinen und kein Baum hatte auch nur ein Hauch einer Chance. Kaum nachdem ein Baum umgefallen war, wurde er entastet, geladen und gesichert. Wobei das mit dem geladen zu einem echten Problem wurde. Entweder waren die Stangen zu groß, oder der Bus zu klein. Die Lösung, ein Anhänger wie man sie normalerweise bei Traktoren hinterher rollen sieht, musste es sein. Die Beschaffung eines solchen stellte sich allerdings nicht als so einfach heraus. Aber wir haben’s dann doch geschafft! Mittags gab’s dann eine ordentliche Brotzeit. So noch fertig kauen und zurück in den Wald. Kaum dort angekommen erklang das Getöse der Maschinen …....!!! Mann sprach sogar, dass sich so mancher ins Holzfällerfieber gesägt hatte. So ging es dann bis es dunkel wurde, und 230 Stangen fanden aufeinander gestapelt ihr neues Zuhause in einem eingezäunten Gehege. Schnell unter die Dusche, den restlichen Rindenmulch aus den Haaren kämmen, um dann zwei, drei Teller leckeren Chili con Carne zu essen. Nach dem Essen wurden dann sämtliche Spielekisten rausgeräumt, und es wurde gespielt bis auch der letzte müde war. Noch schnell Pippi machen und ab in den Schlafsack.

Sonntagmorgen lockte der frische Brötschenduft die Meute an den Frühstückstisch. Mann glaubt es kaum, aber es gibt Leute die können drei Brötchen in der Zeit essen wo so mancher eins schmiert! Nach dem Frühstück haben wir dann die Hütte gewienert und in den Ursprung zurück versetzt wie wir sie aufgefunden haben. Autos beladen, tschüß gesagt und mit einem gutem Gefühl nach hause gefahren.

 

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