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Pfadfinderwochenende

Am Freitag, 7.10., trafen sich 9 unerschrockene Pfadijungs und –mädels mit 3 noch unerschrockeneren Pfadileitern um 16 Uhr bei bestem Wetter am Turm um das Wochenende auf unserem lauschigen Bezirkslagerplatz im odenwälder Wünschmichelbach zu verbringen. Die erste Hürde – wie kriegen wir 12 Personen, 4 Zelte, Stangen, Kocher, Küchenutensilien, Essen, Gepäck und allerhand Kleinzeug in einen Golf und 2 Kombis?? – nahmen wir mit Bravour und so fuhren wir mit zu vernachlässigender Verspätung und vollgepackt bis unters Dach los ins Grüne. Überraschend schnell und noch vor Beginn der Dunkelheit standen alle Zelte, waren die Kanister mit feinstem Quellwasser gefüllt, ein Donnerbalken gebaut und Feuerholz gesammelt und gesägt …. dank widerwilliger aber letztlich doch reger Mithilfe von allen! Als Abendessen wurden Spaghetti serviert, als Nachtisch Marshmellows gereicht, die über dem Feuer (welches wir unter Protest gänzlich ohne Einsatz von Benzin in Gang gebracht haben) gegrillt. Nach lustigem Zusammensitzen am Lagerfeuer verschwanden die 9 Pfadfinder allmählich in ihren Zelten, während die 3 Leiter noch ein Weilchen am Feuer saßen und sich vor der Dunkelheit und den üblichen Geräuschen des Waldes fürchteten. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück schien es nichts Spannenderes zu geben als shoppen zu gehen. Und wo könnte man das im Odenwald mitten in der Einöde besser als im „Ortszentrum“ in Oberflockenbach?! Also fuhren wir in diesen milde gesagt winzigen Edeka, der alles war, was das Ortszentrum darstellte. Nach dem aufregenden Einkauf bei Edeka ging’s wieder zurück auf den Platz wo wir uns den Rest des Tages vom Stress erholten. Abends kredenzten wir in gewohnt kreativer Manier Cilli con Carne. Und weil wir Pfadfinder sind, haben wir abends am Lagerfeuer auch noch gesungen. Am Sonntag ging alles auf wundersame Weise recht schnell. Frühstück, packen, Zelte abbauen, einladen und Abflug. So ganz gerechnet hatte damit keiner. Dennoch waren wir so rechtzeitig am Turm, dass wir sogar noch alle Zelte aufhängen konnten bevor um 14 Uhr die Eltern zum Abholen kamen. Ich glaube, damit haben wir einen Rekord gebrochen!

Kurz und knapp: Es war super (auch dank dem tollen Wetter, das uns wohl etwas fürs Sommerlager entschädigen wollte: Es kam mir wärmer vor als in Jägersburg!), aber wer freute sich nach diesem Wochenende nicht auf ein Zuhause, wo es fließend Wasser, ein weiches Bett und ein echtes Klo mit Wasserspülung gibt?!

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