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Skifahren 2003

30 Leute waren am Samstag 1.3.03 morgens um 6 Uhr tapfer genug sich auf ein Abenteuer ins Unbekannte einzulassen. Mit dem Stau fing der Hinweg schon mal äußerst nervenaufreibend an und endete dann mit einer suspekten Fahrt mit dem Pistenbully, der das Gepäck und die meisten von uns zur Hütte mitten auf der Piste brachte. Ziemlich klein aber doch sehr urig wuchs uns die Hütte langsam aber sicher ans Herz und spätestens nach dem Wasserausfall am Dienstag verstanden wir dann was es bedeutet, fernab jedweder Zivilisation zu leben. Aber einfallslos sind wir ja nicht, schließlich war um uns herum ja lauter Wasser- nur in der falschen Form. Also hieß es Schnee schippen und am Herd auftauen anstrengend und langwierig, doch bei 6 Stunden Wasserausfall nicht anders möglich. Gut verständlich, dass beim Anblick des wieder tröpfelnden Wasserhahns ein Seufzer der Erleichterung durch das ganze Haus ging. Natürlich haben wir uns verkleidet, wie sich das an Fasching so gehört. Da gab es Schneewittchen und die 7 Zwerge, einen Elb und 2 Vampire die das Pistenvolk so richtig aufgemischt und für Konversation gesorgt haben. Abends kam dann Person Nr. 31. Yasko, die auch schon seit 3 Jahren zur Standard-Skifahrbesetzung gehört. Allerdings war das mit dem Aufstehen, gleich in die Skischuhe fallen und losfahren nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Die besseren Skifahrer hatten die Möglichkeit, einen furchtbar anstrengenden, schmalen und eigentlich gesperrten Ziehweg zu fahren, der nur im Pflug heil zu überstehen war und deshalb tierisch in die Beine ging. Dem Rest – inklusive der Snowbordfahrer – blieb nichts anderes übrig, als etwa einen halben Kilometer den steilen Berg hoch zulaufen: Ebenso anstrengend und nicht wesentlich angenehmer. Auf jeden Fall ist ein Haus auf der Piste klasse. Und so praktisch. Einige sind auf die glorreiche Idee gekommen, direkt vor dem Haus eine Schneebar zu bauen. Mit echten Sitzbänken und „Kühlfächern“. So richtig Spaß hat es nachts gemacht, dort einen heißen Tee im Schein der Fackeln zu trinken und in den Sternenklaren Himmel zu gucken.
Alles in allem war es eine gelungene Woche. Das Wetter war gemischt, der Schnee okay, das Essen genau so gut wie die Stimmung. Ganz besonders toll fanden wir den Fakt, dass tatsächlich 4 Pfadfindergenerationen, ein Engländer und 5 Nichtpfadfinder dabei waren (wovon auf Peter Williams alles Genannte zutrifft) – von 43 bis 6 Jahren. Wir sind stolz auf uns!

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