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Sommerlager 2003 in Luxemburg/Wiltz

Am 25.7.03 machten sich 20 mutige „Pfadsucher“ auf den Weg nach Wiltz. Hört sich leicht an?! Pustekuchen. Wir schafften es, dass keines der 5 Fahrzeuge den gleichen Weg nahm und alle zu unterschiedlichen Zeiten den Platz erreichten. Durch die seltsamen Wegbeschreibungen aus dem Internet noch etwas verwirrt, machten wir uns daran, aufgrund des Regens ein Schlafzelt aufzubauen und Spaghetti zu kochen. Eine Herausforderung, da keiner so genau wusste, was sich an Material wo und warum befand (außer Christoph, der generell immer alles weiß, aber keinen daran teilhaben lässt). Doch wir wären keine Pfadfinder, hätten wir uns dadurch entmutigen lassen. Nein! Im Gegenteil. Jetzt erst recht. Und so kam es, dass die restlichen 46 Teilnehmer, die erst am 28.7. das Lager erreichten, sowohl die Jurtenburg als auch die Küche, Materialzelt und Tische fertig aufgebaut fanden. Ein fettes Lob an den Vortrupp!

Ansonsten war das Sommerlager eines wie jedes andere auch. Es wurde im Bach geplanscht, Luxemburg besichtigt (Kulturgüter ebenso wie den Mäc), schwimmen gegangen. Wir hatten eine Olympiade für die Wös, die Jupfis sind gehaikt und haben Goldgräber gespielt, die Pfadfinder (Dodos) haben anfangs viel gebaut und dann gefaulenzt, die Rover haben dumm rumgelegen und die Leiter die Brauerei von Wiltz besucht. Außerdem hatten wir einen Lager-internen Bannerklau. Wir hätten gern noch ein bisschen mehr gemacht, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht so, wie man jetzt denken könnte. Es hat weder gewittert noch gestürmt. Wir litten in Luxemburg dagegen wie eigentlich alle unter der schrecklichen Hitze vor der es auf unserem Lager kein entkommen gab. Tagsüber trauten wir uns nur noch ins nahe Freibad und abends allerhöchstens mal paddeln. Ich denke jeder kann sich eine Vorstellung davon machen, wie sehr wir geschwitzt haben. Und so wird sich auch keiner wundern wenn ich erwähne, dass wir regelmäßig Leute mit einem mehr oder weniger schlimmen Sonnenstich oder Kreislaufproblemen im Zelt liegen hatten. Selbstverständlich hatten wir auch sonst die eine oder andere Beule, kleine Wunde oder einen Kratzer. Aber nichts, was unseren Aufenthalt ernsthaft trüben könnte. Auch nicht die zwei Tage schlechte Laune der Leiter, die das Rauchen endgültig aufgegeben haben

So hatten wir alle 2 wunderschöne Wochen im nahen Ausland.

Ebenfalls erwähnenswert: der Nachtrupp, der mindestens genauso tapfer war, wie der Vortrupp und alles abgebaut hat.

Bleibt nur zu sagen: Auf ein Neues

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